ENERGIE - INFORMATION - GESUNDHEIT


BIOENERGETIK
Kybertron Delta

WIE FUNKTIONIERT DAS?: 

  • Das Kybertron Delta Gerät erkundet den bioenergetischen Zustand von Meridianen & Chakren 
  • Bei Überladung (Stress) oder Unterladung (Erschöpfung) werden die Ursachen erforscht.
  • Danach sendet es Schwingungen, die den Energiefluss wiederherstellen und die Selbstheilungskräfte anregen. 
  • Analysiert wird das morphische Informationsfeld
  • AUCH ALS PROPHYLAXE

 

Es ist mein Ziel, aus dem Gleichgewicht geratene Menschen, Tiere und Pflanzen zum gesunden Urzustand zurückzuführen.  

 

„Everything in life is vibration“

(Albert Einstein)

 

 

 

 

Energie - Information - Gesundheit



ENERGIE, INFORMATION UND GESUNDHEIT 

Selbstregulation Viele Menschen haben eine Reihe körperlicher Störungen. Dieses und jenes Organ will nicht so recht, es gibt Hautreizungen, Allergien, Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, Übergewicht und vieles mehr. Ein gesunder Mensch hat diese Probleme nicht. Bei ihm reparieren sich kleine Störungen selbst, und große treten gar nicht erst auf. Die Selbstheilungsfähigkeit des Organismus kann man beobachten, wenn man sich beispielsweise in den Finger schneidet: Er heilt wieder zusammen. Die Zellen wissen, wie sie wachsen müssen und stellen die ursprüngliche Form des Körpers wieder her. Dieselbe Fähigkeit der Wiederherstellung beherrscht der ganze Körper, und jedes Organ und jedes Körperteil erhält sich selbst im gesunden Zustand. Sogar die Psyche heilt sich selbst: Seelische Verletzungen heilen wieder und emotionale Einschränkungen streben nach Befreiung. Diese Fähigkeit zur Selbstheilung nannte Wilhelm Reich Selbstregulation.

Was unterscheidet den überwiegend gesunden Menschen vom überwiegend kranken Menschen ? Wieso versagt die Selbstregulation manchmal ? Wie kann man den Selbstheilungsprozess unterstützen ? Um diese Fragen zu klären, möchte ich Ihnen die Grundlagen der Bioenergetik zeigen.

Energie und Information Der Begriff „Information" bedeutet: Energie hat das Bestreben, sich IN einer FORM zu manifestieren. Dabei folgt sie einem genau festgelegten energetischen Bauplan. Jede Materie - Mineral, Pflanze, Tier und Mensch – ist die Zusammensetzung aller daran beteiligten Informationen oder Energien, die dem Bauplan einer uns unsichtbaren Ordnung folgen. Informationen bestehen immer aus energetischen Schwingungen.

Schwingung und Stimmung Auch Gesundheit beruht auf Schwingung, denn ohne Bewegung gibt es kein Leben. Aber nicht nur lebende Zellen, Organe und Körperteile schwingen, sondern auch Moleküle und Atome der ganzen lebenden und nichtlebenden Welt. Und selbst die Teilchen, aus denen sich Atome zusammensetzen, bestehen aus schwingenden Kraftfeldern. Wärme, Farben, Formen, Sprache und Musik sind Schwingungen, die wir mit unseren Sinnen aufnehmen können. Gewisse Farbzusammenstellungen und Musikstücke empfinden wir als harmonisch, andere als disharmonisch. Wenn Musikinstrumente unrein klingen, sagen wir: „Das Instrument ist verstimmt." Auch beim Menschen hängt das Lebensgefühl von der Stimmung ab. Wenn wir uns wohl fühlen, schwingt der ganze Mensch in harmonischer Weise. Positive Gedanken, glückliche Gefühle und vitale Gesundheit sind die Folge. Unser Lebensgefühl und unsere Ausstrahlung werden maßgeblich von der richtigen Schwingung bestimmt. Mit bestimmten Menschen ist man "auf der gleichen Wellenlänge", mit anderen nicht. Wenn die Schwingung „stimmt", haben wir Energie; wenn „es nicht stimmt", verlieren wir Energie. Alle Organe und die Psyche arbeiten zusammen und bilden eine Einheit. Sie stehen miteinander in ständiger Kommunikation. Sie sind im Idealfall aufeinander abgestimmt. Es „stimmt" im Leben und in der Gesundheit. Wir empfinden Harmonie. Bei einer schwerwiegenden Verstimmung, die oft ihren Ursprung im psychischen Bereich hat, sind Seele und Körper in Disharmonie. Die Kommunikation der Organe ist gestört. Es treten Funktionsstörungen und Krankheiten auf.

 

 

Resonanz Wörtlich übersetzt bedeutet Resonanz "Zurücktönen". Es ist die „Übereinstimmung“ von zwei Schwingungen. Jeder kennt den einfachen Versuch aus der Schule: Eine Stimmgabel wird angeschlagen, und eine zweite Stimmgabel, die auf den gleichen Ton abgestimmt ist, schwingt nun ebenfalls mit. Wenn zwei Menschen auf der gleichen Wellenlänge sind, verstehen sie sich. Das heißt: Die Kommunikation zwischen diesen Menschen ist möglich. Versteht mich die andere Person nicht, finde ich bei ihr “keine Resonanz”. Auch die verschiedenen Bereiche des Organismus können sich untereinander besser oder schlechter verstehen. Wenn eine Person in sich einig ist, verstehen sich Geist, Seele, Organe, Chakras, Meridiane und Aura miteinander. Gibt es aber Streit zwischen verschiedenen Persönlichkeitsteilen, so stehen sie nicht in Resonanz zueinander. „Verstimmung“ bedeutet, dass keine Resonanz stattfindet. Die Kommunikation ist gestört oder unterbrochen. Diese Kommunikationsstörungen können sowohl im zwischenmenschlichen Bereich als auch innerhalb einer Person auftreten.

Energiestauung In der Energiemedizin spricht man auch von mangelndem Energiefluss, von Energiestauung oder gar Blockierung. Hat das auch etwas mit Schwingung zu tun? Wenn durch eine Verstimmung die Resonanz zwischen zwei schwingenden Punkten gestört ist, kann keine Kommunikation stattfinden. Durch die Verstimmung wird der Informationsfluss unterbrochen. Insofern können wir von Energiestauung sprechen. Zu einer Energiestauung kommt es, wenn eine Person sich bremst. Das bedeutet, dass ein natürlicher Lebensimpuls sich nicht ausdrücken darf, weil eine strenge Moral, Erziehung, gesellschaftliche Verpflichtung oder übersteigerte Ansprüche an sich selbst diese ursprünglichen Lebensäußerungen verhindern.

Ausstrahlung Eine angenehme Ausstrahlung hat ein harmonischer Mensch, der nicht gebremst oder blockiert ist, der seine Emotionen nicht unterdrückt, bei dem es „stimmt“. Ausstrahlung ist ein Energiefeld. Es vermittelt uns ein Gefühl. Es gibt Menschen, in deren Nähe man sich wohlfühlt, und bei anderen fühlt man sich nicht wohl. Wir empfinden in der Nähe eines Menschen, was in ihm vorgeht. Wenn wir einen Menschen gut kennen, spüren wir sogar auf weite Entfernungen, wenn etwas nicht stimmt. So wie jede Elektronenströmung ein Magnetfeld hervorruft, hat auch ein Mensch, bei dem Schwingung, Stimmung, Resonanz und Energiefluss in Ordnung sind, ein Energiefeld (oder Informationsfeld) um sich herum. Ein stärkerer Energiefluss bewirkt auch eine stärkere Ausstrahlung.

Energiemangel Energiemangel ist ein Zustand geringer Schwingung. Als Beispiel können wir die Temperatur nehmen. Wärme ist der Zustand stärkerer Schwingung der Moleküle. Bei Energiemangel empfinden wir Kälte. Die Schwingungen werden schwächer. Im Fall von Erschöpfung mangelt es an Energie. Es gibt Situationen und Menschen, bei denen man sich geschwächt und ausgelaugt fühlt, und es gibt andere, bei denen man sich gestärkt und energetisiert fühlt. Erschöpfung, emotionale Schocks, Kälte, Angst, häufiges Nachgeben und „Energie verpuffen“ sind einige Gründe für Energiemangel. Ähnlich wie man eine geometrische Form durch Druck zerstören kann, so leidet unser Organismus unter zu starkem Druck. Dieser kann durch körperlichen, seelischen oder zeitlichen Stress entstehen. Stress führt zu Energiemangel. Auch eine Energiestauung oder -blockierung kann zu Energiemangel führen. Der Lebensfluss wird träge, die Kommunikation hört auf. Es treten Gefühle von Resignation oder Depression auf. Energiemangel (oder eben Schwingungsmangel) ist die zentrale Ursache für

Krankheiten. Die Schwingungen nehmen ab, und Organe und Immunsystem verfügen über zuwenig Energie, um sich selbst zu reparieren.

Fehlende Energie verursacht Krankheit Krankheit ist ein Defizit an Energie und Information. Die Informationen zwischen den Persönlichkeitsteilen eines Menschen und zwischen Menschen fließen nicht mehr. Die Organe leiden unter Informations- bzw. Energiemangel. Wenn wir mit Krankheit konfrontiert sind, sehen wir uns gezwungen, etwas zu verändern. Unser Organismus signalisiert uns damit, dass uns etwas fehlt: Oft fehlt es an Energie. Das einfachste Beispiel ist die Erkältung. Kälte ist der Zustand von Energiemangel, der durch die geringere Schwingung der Moleküle ausgelöst wird. Energiemangel des Organismus kann aber auch durch Schlafdefizit, Erschöpfung, körperlichen Stress, seelischen Stress, anhaltende Sorgen und Ängste, Einsamkeit und Depression hervorgerufen werden. Soll unser Körper optimal funktionieren, müssen wir dafür sorgen, dass unser „Akku“ immer gut aufgeladen ist und der „Strom“ gut durch die Energiekanäle fließen kann. Ist dies nicht der Fall, dann hat unser natürlicher Selbstregulationsmechanismus nicht genügend Energie, um sich zu regenerieren. Der natürliche Regulationsmechanismus kann nicht funktionieren. Krankheit kann man somit als ein Defizit an Energie, ein Defizit an Lebendigkeit bezeichnen. Das Kranksein signalisiert das Fehlen an Energie und zeigt sich in Form eines Symptoms. Der Körper sucht sich in der Regel ein geschwächtes Organ, um uns durch ein Symptom einen Hinweis zu geben, dass etwas nicht in seiner ursprünglichen Ordnung ist.

Symptome zu beseitigen hilft nicht Wenn wir versuchen, Symptome zu unterdrücken, haben wir die Ursache unseres kranken Körpers, nämlich unser Defizit an Energie, nicht erkannt und erst recht nicht beseitigt. Diese Form der Behandlung verfehlt nicht nur ihr Ziel, sondern kann sogar der Auslöser für noch schlimmere Symptome bzw. eine schwerere Krankheit sein. Wenn nämlich das Symptom – der Hilferuf – nicht erhört wird oder durch ein Medikament abgeschaltet wird, sucht der Organismus ein anderes Symptom. Dieser neue Hilferuf wird ein lauterer sein, und das Symptom wird stärker, unangenehmer und schmerzhafter ausfallen. Es ist so, als würde beim Auto eine rote Warnlampe aufleuchten. Niemand würde sie herausschrauben und einfach weiterfahren. Doch genau das tun wir immer wieder, wenn wir erwarten, dass Symptome verschwinden sollen, ohne dass wir die Ursache erkennen und reparieren.

Die Kybertron - Behandlung Statt die rote Warnlampe herauszuschrauben, lassen sich Informationsfluss und Energiefluss verbessern. Hier ein Beispiel: Herzschmerzen können eine physische Ursache haben. Wenn der Patient aber vom Arzt erfährt, dass er vollkommen gesund sei, und wenn die Schmerzen unvermindert anhalten, dann ist er ein Kandidat für die alternativmedizinische Behandlung. Viele Krankheitssymptome, wenn nicht die meisten, haben emotionale Ursachen oder entstehen aufgrund der Unterdrückung dieser Emotionen. Ein sechzigjähriger Patient kommt mit Herzschmerzen. Der Arzt hat nichts Außergewöhnliches gefunden. Die bioenergetische Analyse ergibt, dass er eine lieblose Kindheit erlebt hat. Übrigens mag die Kindheit – von außen betrachtet - gar nicht schlimm erscheinen. Die Eltern haben es wahrscheinlich gut gemeint, waren überlastet und hatten keine Zeit. Es reicht völlig aus, wenn der Patient seine Kindheit -subjektiv - als schlimm erlebt hat. Die bioenergetische Behandlung berührt das Problem. Die Resonanzschwingung bewirkt Erinnerungen, Träume, Gespräche und Gedanken, die helfen, die fehlende Kommunikation mit der Vergangenheit wiederherzustellen. Manches wird bewusst, anderes gleicht sich im Stillen aus.

 

Eine reine Symptomunterdrückung (auch eine „alternativmedizinische“) würde dem Unterbewusstsein die Ausdrucksmöglichkeit nehmen. Was tut das Unterbewusstsein? Entweder meldet es sich stärker als vorher, oder es sucht sich eine andere Ausdrucksform (eine anderes Symptom). Durch die Wiederherstellung der Kommunikation werden die Selbstheilungskräfte in Gang gesetzt. Dazu gehört auch die Stärkung der psychischen Selbstheilungskräfte. Die Folge: Der Patient lernt, für sich selbst zu sorgen, so wie es die Eltern hätten tun müssen. Die übersteigerten Anforderungen, die er an sich selbst stellt, um die Liebe seiner Eltern zu erlangen, kann er zurückschrauben. Die bioenergetische Behandlung mit dem Kybertron Delta kann die innere Kommunikation unterstützen, indem sie dem Unterbewusstsein die Erkenntnis vermittelt, dass genug (Selbst-)liebe vorhanden ist, und dass die übertriebene Dauerleistung überflüssig geworden ist. Dadurch kann sich das Herz entspannen und erholen.

Gesundheit durch innere Kommunikation Energetisch betrachtet lassen sich Krankheiten oft auf inneren Kommunikationsmangel zurückführen. Umgekehrt ausgedrückt lässt sich Gesundheit auf ausreichende innere Kommunikation zurückführen. Der Grund für mangelnde oder fehlende innere Kommunikation ist folgender: Verschiedene Persönlichkeitsteile liegen im Streit, wenn sie den Kampf nicht schon aufgegeben haben und resigniert schweigen. Die Folge ist eine Bremsung der inneren Impulse mit Energiestauung, die oft mit Muskelspannungen einhergeht. Dadurch werden: der Kommunikationsfluss (der Energiefluss) die Resonanz die Schwingung die Stimmung und die Ausstrahlung beeinträchtigt. In der Folge treten zuerst Energiemangel und später Gesundheitsstörungen auf. Innere Kommunikation ist eine wichtige Grundlage der Gesundheit. Die bioenergetische Behandlung kann die innere Kommunikation fördern, besonders dann, wenn sie die emotionale und psychosomatische Ebene einbezieht.

Antworten Folgende Fragen hatte ich am Anfang gestellt. Hier sind die Antworten: Was unterscheidet den überwiegend gesunden Menschen vom überwiegend kranken Menschen ? - Der überwiegend kranke Mensch erleidet einen lang anhaltenden Energiemangel. Wieso versagt die Selbstregulation manchmal ? - Aus dem selben Grund. Die Ursache für Energiemangel ist häufig eingeschränkte innere Kommunikation bzw. eingeschränkter Informationsfluss. Wie kann man den Selbstheilungsprozess unterstützen ? - Durch Kommunikation und Information. Hilfreich sind die energetische Unterstützung, das Selbstgespräch, die innere Kommunikation zwischen Persönlichkeitsaspekten und die äußere Kommunikation mit anderen Menschen: Kurz: die Verbesserung des Informations- und Energieflusses.

 

 

Die „unheimliche“ Fernwirkung

Ausschnitt aus einer leicht verständlichen Darstellung der Quantenphysik von Lynne McTaggart aus ihrem Buch „Das Nullpunkt-Feld“, S. 30 ff. ISBN: 987-3-442-21798-4

„Die Neurowissenschaftler unserer Zeit gehen davon aus, dass das Bewusstsein in der Hirnrinde angesiedelt ist - als Resultat einer einfachen Mischung aus Chemikalien und Gehirnzellen. Chemische Botenstoffe sollen für die Fernsehbilder verantwortlich sein, die durch unser Gehirn flimmern, und chemische Botenstoffe sollen auch für das „Es“ verantwortlich sein, das diese Bilder sieht: Wir kennen die Welt aufgrund der Verworrenheiten unserer eigenen Maschinerie. Die moderne Biologie glaubt nicht an eine Ietztlich unteilbare Welt. Bei seiner eigenen Arbeit über Quantenphysik am MIT hatte Ed Mitchell gelernt, dass auf der subatomaren Ebene die newtonsche oder klassische Sicht - dass nämlich alles auf eine bequem vorhersagbare Weise funktioniert - schon lange aufgegeben worden war zugunsten der Quantentheorie, die davon ausgeht, dass das Universum und seine Funktionsweise nicht ganz so ordentlich ist, wie die Wissenschaftler früher glaubten. Auf ihrer fundamentalsten Ebene lässt sich die Materie nicht mehr in unabhängige Einheiten teilen oder auch nur vollständig beschreiben. Subatomare Partikel sind keine festen kleinen Gegenstände wie Billardkugeln, sondern schwingende, unbestimmte Energiepakete, die man als solche nicht mehr präzise quantifizieren oder verstehen kann. Sie sind vielmehr schizophren, verhalten sich manchmal wie ein Teilchen (wie ein winzig kleiner Gegenstand) und manchmal wie eine Welle (ein schwingendes und eher diffuses Etwas, das sich über einen größeren Bereich von Raum und Zeit ausdehnt), und manchmal wiederum verhalten sie sich wie Welle und Teilchen zur gleichen Zeit. Quantenpartikel sind überdies allgegenwärtig. Wenn sie beispielsweise von einem Energiezustand in einen anderen übergehen, dann probieren Elektronen anscheinend alle möglichen neuen Umlaufbahnen gleichzeitig aus, so als würde jemand, der ein Haus kaufen will, erst einmal versuchen, zur selben Zeit in allen Häusern der Straße zu wohnen, bevor er sich schließlich für ein bestimmtes entscheidet. Und es gibt keine Gewissheit. Es gibt keinen bestimmten Ort, sondern lediglich die Wahrscheinlichkeit, dass ein Elektron sich beispielsweise an einem bestimmten Ort befinden könnte, kein fest stehendes Ereignis, sondern nur die Wahrscheinlichkeit, dass sich etwas ereignen könnte. Auf dieser Ebene der Realität ist nichts garantiert; die Wissenschaftler müssen sich damit zufrieden geben, dass sie nur Vermutungen äußern können. Im günstigsten Fall können sie angeben, wie hoch die Chancen stehen, dass man bei einer bestimmten Messung in einer bestimmten Zahl der Falle ein bestimmtes Ergebnis erzielt. Die Beziehung zwischen Ursache und Wirkung hat auf der subatomaren Ebene keinerlei Bestand. Stabil wirkende Atome können ohne erkennbare Ursache plötzlich eine innere Spaltung erfahren; Elektronen können ohne jeden Grund von einem Energiezustand in einen anderen wechseln. Wenn man die Materie aus immer größerer Nähe betrachtet, dann ist sie nicht einmal mehr Materie, nicht ein bestimmtes, festes Ding, das man anfassen oder beschreiben könnte, sondern eine Ansammlung vorläufiger Identitäten, die sich alle gleichzeitig zur Schau stellen. Statt eines Universums von statischer Gewissheit bilden die Welt und ihre Beziehungen auf der fundamentalsten Ebene der Materie einen ungewissen und nicht vorhersagbaren Zustand reinen Potenzials und unbegrenzter Möglichkeiten. Die Wissenschaftler räumten zwar ein, dass alles im Universum miteinander verbunden ist, aber nur in der Quantenwelt, das sollte heißen, im Reich des Unbelebten, nicht der Lebewesen. Quantenphysiker hatten eine seltsame Eigenschaft auf der subatomaren Ebene entdeckt, die als »Nichtlokalität« bezeichnet wird. Dies bezieht sich auf die Fähigkeit einer Quanteneinheit, etwa eines einzelnen Elektrons, ein anderes Quantenteilchen sofort über jede beliebige Entfernung zu beeinflussen, ohne dass es dabei zu einem Austausch von Energien kommt. Das legt die Vermutung nahe, dass Quantenteilchen, die einmal Kontakt zueinander hatten, auch dann in Verbindung bleiben, wenn sie getrennt werden, sodass die Aktivitäten des einen stets das andere beeinflussen, egal, wie weit sie voneinander entfernt sind. Albert Einstein wertete dies als »unheimliche Fernwirkung« ab, und es war einer der Hauptgründe, warum er der Quantenphysik so sehr misstraute. Dass es diese Fernwirkung gibt, haben jedoch mehrere Physiker seit 1982 nachgewiesen. (Nichtlokalität gilt als bewiesen durch die Experimente, die Alan Aspekt und seine Kollegen 1982 in Paris durchgeführt haben.) Die Nichtlokalität brachte die Grundlagen der Physik ins Wanken. Materie kann nun nicht mehr als getrennte Einheit angesehen werden, Aktionen brauchen keine beobachtbare Ursache über einen beobachtbaren Raum. Einsteins fundamentalstes Axiom war nicht korrekt: Auf einer bestimmten Ebene konnten sich Dinge schneller als mit Lichtgeschwindigkeit bewegen. Subatomare Partikel haben keine Bedeutung als isolierte Einheiten, sondern können nur in ihrer Beziehung zueinander verstanden werden. Der grundlegende Unterbau der Welt ist ein komplexes Netz voneinander abhängiger Beziehungen, die auf ewig untrennbar miteinander verwoben sind.“

 

ENTDECKUNGSGESCHICHTE DER BIOENERGIE

 

Vorbemerkung Bioenergie ist eine Energieform, die sich von anderen Energien wie elektromagnetischen Wellen, elektrischem Strom, Wärmestrahlung usw. unterscheidet. Diese Energie ist meist mit Lebensprozessen verbunden, kann aber auch unabhängig auftreten, wie zum Beispiel in der Atmosphäre. Sie besteht einerseits aus einer langsamfließenden Strömung und andererseits aus einer Strahlung, die über die Grenzen des Körpers hinausgeht. Der erste Einwand gegen solche Beobachtungen lautet meist: Wenn es eine solche Energie gäbe, wäre sie schon längst bekannt und erforscht. Das ist jedoch nicht unbedingt der Fall. Hier zwei Beispiele: 1 Gravitation ist zwar von seiner Wirkung her bekannt, und die Fallgesetze wurden genau erkundet, aber die Ursache der Gravitation ist bis heute unklar. 2 Das Leben ist für uns erfahrbar und beobachtbar, doch liegen seine Entstehung, Ursache und Funktionsweise immer noch im Dunkeln. Lebensenergie oder die Systeme, die Lebensenergie zur Heilung verwenden, wurde immer wieder neu entdeckt und von ihren Erforschern mit verschiedenen Namen bezeichnet. Die Entdeckungsgeschichte geht so weit zurück wie die schriftliche Überlieferung. Lebensenergie: Entdeckungsgeschichte Akupunktur Eins der ältesten und heute am meisten anerkannte System ist die Akupunktur. Es ist eine etwa 3000 Jahre alte Schule, die aus China stammt. Der Körper des Menschen wird nach diesem System von einer Reihe von Bahnen durchzogen, die man Meridiane nennt. Sie sind nicht mit den Nervenbahnen oder Blutgefässen identisch. Meridiane sind physisch nicht sichtbar. In diesen Bahnen zirkuliert vitale Energie, die in Yin (negativ) und Yang (positiv) eingeteilt wird. Jeder Meridian korrespondiert mit bestimmten Organen. Wenn z. B. der Gallenblasenmeridian blockiert ist, kann es zu Störungen in der Funktion der Gallenblase kommen. Dies geschieht u.a. bei einem Stau von unterdrücktem Ärger. Der Impuls, zu treten, wird zurückgehalten im Fuß, im Bein und im Rippenbereich. Der Stau kann am anderen Ende des Meridians im Schläfenbereich zu Kopfschmerzen führen. Die Meridiane enthalten eine Reihe von Punkten, die wiederum mit Organen korrespondieren. Wenn ein Punkt gestaut ist, wird der Energiefluss im ganzen Meridian behindert. Dies lässt an ein Bild von einem Fluss und einem Staudamm denken. Ein Meridian kann dadurch überladen sein, dass unser imaginärer Fluss nicht abfließen kann.

 

Traditionellerweise werden die Akupunkturpunkte mit Nadeln stimuliert, um sie aufzuladen (Tonifikation) oder zu entladen (Sedieren). Man kann aber die Punkte auch massieren (Akupressur), mit Laserstrahlen, Licht und auch mit Bioenergetik behandeln. Bei der Frage "Was ist Lebensenergie" ist die Akupunktur besonders interessant. Schickt man nämlich einen elektrischen Strom durch den Meridian, so ist seine Stärke abhängig vom Widerstand des Meridians. Wenn der Meridian gestaut ist, ist sein Widerstand höher, und weniger elektrischer Strom fließt hindurch. Bei einer Überladung, wenn beispielsweise das korrespondierende Organ überfordert ist, wird der Stromfluss höher als normal. Die Akupunkturpunkte lassen sich leicht dadurch erkennen, dass der Strom dort wesentlich stärker ist als an anderen Punkten. Weitere östliche Entdeckungen Im alten China, Japan und Indien finden wir für Lebensenergie verschiedene Bezeichnungen wie Ki, Chi, Prana oder Akash. Eine ganze Reihe von traditionellen Techniken beziehen das Konzept der Lebensenergie mit ein: Tai Chi, Yoga, Tantra, Akupunktur oder Shiatsu. Die Eingeborenen Hawaiis bewahrten ein Geheimwissen, das Huna genannt wurde. Die letzten Überlebenden der Kahunas, der „Eingeweihten“, wurden von dem englischen Forscher MAX LONG untersucht. Sie kannten bereits vor 2000 Jahren das Unterbewusstsein, das sie Niederes Selbst nannten und darüber hinaus das Überbewusstsein, das sie Hohes Selbst nannten. Das Niedere Selbst hat nach der Meinung der Kahunas die Kontrolle über ein Lebensenergiefeld, das sich über den physischen Körper hinaus erstreckt. Es besteht aus Aka-Substanz. Das Niedere Selbst hat die Fähigkeit, sein Energiefeld auszudehnen, man spricht von dem „Ausstrecken des Aka-Fingers“. Über den Aka-Finger ist nach der Meinung der Kahunas eine gewisse Wahrnehmung möglich, ohne dass die Person oder der Gegenstand berührt wird. Zwischen Verwandten und Menschen, die sich gut kennen, entstehen Fäden aus Aka-Substanz. Auf diesen Fäden ist ein Austausch von Informationen möglich. Die Lebensenergie selbst nannten die Kahunas Mana, was an den indischen Begriff Prana erinnert. Europäische Forschungen Auch in Europa finden wir eine Reihe von Forschern, welche die Lebensenergie immer wieder neu entdeckt haben. In Griechenland heilte SOLON durch Striche seiner Hände über den Körper seiner Patienten, und HIPPOKRATES sprach 400 v. Chr. von einer heilenden Energie. PARACELSUS (1493-1541), der Begründer der Homöopathie, behauptete, Sterne und andere Körper, besonders Magneten, beeinflussten den Menschen durch eine subtile Emanation bzw. durch ein Fluidum, das den ganzen Weltraum durchdringe. Diesen Naturheilprozess nannte Paracelsus "Munia". Diese Lebenskraft sei nicht nur im Menschen vorhanden, sondern strahle um ihn herum wie eine leuchtende Kugel. JEAN BAPTISTA VAN HELMONT (1576 bis 1644), ein belgischer Arzt, sprach ebenfalls von einem nicht materiellen universellen Fluidum, das alle Körper durchdringe und auf alle Materie des Universums einwirke. Auch Helmont heilte durch Handauflegen. LUIGI GALVANI, heute bekannt im Bereich der Elektrizitätslehre (Galvanische Froschschenkel), war Arzt und Anatomieprofessor. Er schrieb 1791 sein Hauptwerk über Elektrizität in Tieren, sprach aber später von Lebenskraft. Diese sei nicht dasselbe wie einfache Elektrizität, sondern sei zur Expansion und Kontraktion fähig, die wir in den somatischen und psychischen Strukturen wiederfinden: den Pulsationen des kardiovaskulären und Muskelapparats, in allen Organen, in Sympathikotonie und Vagotonie. Einer der bekanntesten Forscher in diesem Bereich war FRANZ ANTON MESSMER (1734-1815), dessen Heilerfolge besonders in Frankreich große Beachtung fanden. Noch heute finden wir den Begriff messmerisieren. Er heilte zunächst mit Magneten, die er über die erkrankten Körperstellen führte, fand aber später, dass die Magneten über ihn nur eine kosmische Kraft weiterleiteten. Das universelle Fluidum (oder der animalische Magnetismus) existiere im menschlichen Körper und in der gesamten Natur. Es durchdringe alle Körper in wechselnder Konzentration, wirke auf die Entfernung, könne durch Schall verstärkt, akkumuliert und transportiert werden. Es heile bestimmte Krankheiten, sei verwendbar zur Diagnose und Prävention und zeige den Grad der Gesundheit an. Den Hauptgrund für Krankheiten sah Messmer in der Blockierung des Energieflusses im Körper, die durch chronische Kontraktion der Muskeln hervorgerufen werde. Messmer heilte nicht durch Hypnose, wie später oft behauptet wurde, sondern durch Handauflegen, "magnetische" Striche und durch ein Baquet, eine Metallwanne, die mit Wasser und gemahlenem Glas gefüllt war. Herausragende Eisenstäbe wurden von seinen Besuchern angefasst, die im Kreis um das Gerät herumsaßen. In dem Baquet wurde Energie akkumuliert, die den Pariser Patienten beim Klang eines Kammerorchesters zufloss. Es wurde berichtet, dass diese dann abwechselnd in Gelächter, Weinen oder Ärger ausbrachen. Später wurde Messmer von seinen medizinischen Kollegen angegriffen, und er musste Paris verlassen. FREIHERR KARL VON REICHENBACH (1788-1869) beschäftigte sich ebenfalls mit der Lebensenergie, die er mit Od bezeichnete. Seine Forschungen begannen damit, dass er einen äusserst starken Magneten über den Körper einer Person führte, die ungewöhnliche Sensationen berichtete: Ein kalter Luftstrom oder Wärme, Zug oder Druck. Sensitive sahen im Dunkeln leuchtende Farben an den Enden der Magnete. Es zeigte sich, dass diese Farben auch an Kristallen, Pflanzen und allen Lebewesen auftraten. Eine Seite hatte die Farbe blau, während die andere gelb-rot leuchtete. Die blaue Seite (am menschlichen Körper links und oben) nannte er Od-negativ und die gelb-rote Seite (rechts und unten) Od-positiv. Diese Beobachtungen entsprechen übrigens den fernöstlichen Lehren, in denen die Polarität mit Yin (negativ) und Yang (positiv) bezeichnet wird. Auch den Chakras (Energiewirbel) werden Farben zugeordnet: Das Wurzelchakra (unten) gilt als rot, während das Kronenchakra (oben) als blauviolett beschrieben wird. Auch Reichenbach glaubte, dass Od sich überall in Zeit und Raum verteilt. Sensitive beschrieben, wie die leuchtenden Strahlen durch Kleidung und Wände drangen. Unter anderem waren sie auch in der Lage, mit Sonnenbestrahlung oder Handauflegen geladenes Wasser von nichtgeladenem zu unterscheiden. Reichenbach entdeckte auch, dass sich das Od langsam bewegt, und zwar mit 6 bis 9 m/sec., während sich elektrischer Strom mit Lichtgeschwindigkeit fortsetzt. Der russische Wissenschaftler ALEXANDER GURWITSCH konnte 1937 nachweisen, dass alle lebenden Zellen eine Strahlung abgeben. Er legte eine frisch gekeimte Zwiebelwurzel in ein Rohr und richtete es auf einen Teil einer anderen Zwiebelwurzel. In dieser Wurzel nahm die Anzahl der Zellen im exponierten Teil innerhalb von drei Stunden um 25% zu, während sie im unexponierten Teil gleich blieb. Gurwitsch nannte seine Entdeckung Mitogenetische Strahlung, da sie die Mitogenese, die Zellteilung, beschleunigt. Seine Untersuchungen werfen Licht auf die Heilung von Wunden durch Handauflegen, Auflegen von Blättern usw. Der deutsche Radiologe FRITZ A. POPP griff die Forschungen von Gurwitsch auf. In den siebziger Jahren gelang es ihm, seine Ergebnisse zu bestätigen. Er konstruierte ein Messgerät, das auf äusserst geringe Photonenmengen reagiert. Im absoluten Dunkel zeigte sich bei der Anwesenheit lebender Zellen ein schwaches Leuchten. Wurden lebende Zellen, z.B. einer Kartoffel, vergiftet, steigerte sich die Lichtintensität erheblich. Popp nimmt daher an, dass die verstärkte Lichtstrahlung beim Tod einer Zelle die Nachbarzellen zur Teilung anregt. WILHELM REICH (1897-1857), ein Schüler Freuds, ging von der Psychoanalyse aus und entdeckte in seiner klinischen Praxis einen Zusammenhang zwischen neurotischen bzw. psychosomatischen Krankheiten und Triebstauungen im Organismus. Im Verlauf der psychiatrischen Behandlung lösten sich gleichzeitig muskuläre Verkrampfungen, was ihn zu der Erkenntnis führte, dass muskuläre Verkrampfungen Erscheinungsformen psychischer Verkrampfungen sind. Darauf baut die Reich'sche Körpertherapie (Vegetotherapie, Orgontherapie) auf, die an der Charakterpanzerung ansetzt. Seine Patienten berichteten immer wieder

von Strömungsgefühlen, die sich im Verlauf der Auflösung der Muskelpanzerung einstellten. Reich kam (wie Messmer) zu dem Schluss, dass durch Muskelverkrampfungen Energie gebunden werde, und dass auf diese Weise quasi Staudämme errichtet werden, die den freien Fluss der Energie behindern und so zu immer stärkeren Stauungen führen. In den dreissiger Jahren gelang es Reich, die Strömungsgefühle experimentell zu bestätigen. Mit einem feinen Voltmeter wurde ein Anstieg des elektrischen Hautpotentials bei Lustgefühl und ein Abfall des Potentials bei Angst gemessen. Bei vegetativ lebendigen Menschen ergaben sich starke Veränderungen, während sie nur schwach ausfielen bei Menschen, die sich selbst als abgestumpft oder erstarrt beschrieben hatten. Weitere Forschungen im Bereich der Mikrobiologie führten Reich schließlich zu der Überzeugung, dass diese Erscheinungen auf einer anderen Energieform als Elektrizität beruhen mussten. Er beobachtete bei Einzellern eine Expansionsbewegung im Fall von sicherer und angenehmer Umgebung (Lust), während bei einer Reizung, etwa mit Stromstößen oder Nadeln, eine Kontraktion auftrat (Angst). Die Einzeller, die über kein Nervensystem verfügen, verhalten sich funktional identisch mit dem autonomen Nervensystem der Vielzeller. Er hielt diese grundsätzlichen Lebensvorgänge für Emotionen im Sinne von EMotion (=Herausbewegung). Reich entdeckte schließlich ein Energiefeld, das meterweit über die Grenzen des Körpers hinausreicht, und das sich ebenfalls funktional identisch mit dem Einzeller und dem autonomen Nervensystem des Vielzellers verhält: Es dehnt sich aus bei Lust und zieht sich zusammen bei Angst. Der amerikanische Forscher BURR konnte später das Energiefeld um den Körper herum elektrisch messen. Reich nannte die von ihm entdeckte Strahlung Orgonenergie, und auch er konnte sie experimentell nachweisen. Er konnte schließlich zeigen, dass sie auch im Vakuum existiert. Er konstruierte ein Gerät, den Orgonakumulator, der - ähnlich dem Baquet von Messmer - Lebensenergie akkumuliert. Auf diese Weise konnte er die Orgonenergie mit Erfolg zu Heilzwecken einsetzen. Ein Orgonakkumulator besteht aus einem Kasten, in den man sich mit einem Stuhl sitzen kann. Jede der Wände besteht aus Schichten, die abwechselnd aus organischem Material (z.B. Holz) und Metall (Eisenblech) bestehen, wobei die äußerste Schicht organisch und die innerste metallisch ist. Im Akkumulator entsteht ein höheres Orgonpotential als außen, was sich unter anderem in einer Temperaturdifferenz äußert. Menschen, die in einem solchen Akkumulator gesessen haben, berichten Wärme, Schweiß, Prickeln, Ameisenlaufen und Strömungsgefühle. Vorhandene Schmerzen werden für kurze Zeit verstärkt, um sich später gegenüber dem Anfang zu verringern. Eine wichtige Entdeckung von Reich ist die Selbstregulation. Der Organismus "weiß" auf körperlicher und auf seelischer Ebene genau, wie sein natürlicher ausbalancierter Zustand ist. Wenn man sich beispielsweise in den Finger schneidet, vertraut man auf diese Eigenschaft des Körpers: Der Körper verfügt über alle Informationen, die erforderlich sind, um die ursprüngliche Form und Funktion weitestgehend wiederherzustellen. Eine zu große Wunde muss jedoch genäht werden. In einer Therapie wird in ähnlicher Weise ein Impuls gegeben, der die Selbstregulation - auch auf emotionaler Ebene - auslösen soll. Ein anderes der zahlreichen Experimente von Reich deutet wiederum auf eine Interaktion zwischen elektrischer Energie und Lebensenergie hin1. Eine isolierte Metallplatte wird mit einer hochfrequenten Spannung versorgt. Legt man einen frisch geschnittenen Ast oder einen kürzlich getöteten Fisch in Plastik verpackt auf diese Platte, steigt der Strom, der zur Platte fliesst, erheblich an. Nach ein paar Stunden sinkt dieser Strom ab. Vor ein paar Jahren habe ich diesen Versuch wiederholt, und ich bin zum gleichen Ergebnis gekommen. Ich erkläre es so: Der Lebensprozess hat aufgehört, das Orgonenergiefeld schrumpft, und seine Interaktion mit der elektrischen Spannung geht zurück. Damit wäre erklärt, warum der beschriebene Strom beim Versuch von Reich absinkt.

1siehe Akupunktur

Dieser Versuch ähnelt den Ergebnissen des russischen Forschers KIRLIAN, der in der Nachkriegszeit folgende Anlage konstruierte: Eine isolierte Metallplatte wird mit einer elektrischen Hochfrequenz versorgt. Unter der Isolierung liegt ein fotografischer Film. Ein Blatt oder die Hand wird auf die Platte gelegt, und die Spannung wird kurz eingeschaltet. Nach der Entwicklung zeigt sich auf dem Foto um die Hand oder das Blatt herum ein Lichtschein. Dies ist jedoch nichts Außergewöhnliches: In der Physik ist dieser Entladungseffekt als „Lichtenberg’sche Figur“ bekannt. Das besondere ist, dass die Lichterscheinungen wechseln und je nach dem Zustand des Individuums an den einzelnen Orten der Hand stärker oder schwächer werden. Dies lässt laut Kirlian Aufschlüsse über Krankheiten und emotionale Zustände zu. Reich war der erste Lebensenergieforscher, der negative Zustände der Orgonenergie beschrieb. Nach seiner Beobachtung verwandelt sich die freie Orgonenergie nach längerer Stauung in eine andere Energieform. Sie erscheint dunkel, unbeweglich, fest und lähmt den Organismus. Reich nannte diese negative Form DOR (Deadly Orgone Energy). DOR kann im Organismus, in Pflanzen, Materie und in der Atmosphäre auftreten. Er beschrieb schon in den fünfziger Jahren eine zunehmende „Umweltverschmutzung" mit DOR, die seiner Meinung nach zu emotionaler Belastung der Menschen, körperlicher Bedrückung und unter anderem zum Baumsterben führte. Eigenschaften der Bioenergie Bioenergie und Elektrizität Ist Bioenergie eine elektrische Erscheinung, oder ist sie eine von der Elektrizität gesonderte Energieform? Der Akupunkturmeridian gilt als nicht materiell. Er leitet Strom, aber er besteht nicht aus Strom. Da er Elektronen leitet, hat er Eigenschaften, die der Materie nahekommen. Es besteht eine Interaktion zwischen der Lebensenergie des Meridians und dem Elektronenfluss. Dies wirft Licht auf den durch die Kinesiologie bekannten Muskeltest: Muskeln werden von Nerven aktiviert, die von Elektronen durchflossen werden. Lebensenergiefelder können möglicherweise den Elektronenfluss in den Nerven hemmen oder unterstützen. Entsprechend würde der Muskel schwach oder stark reagieren, je nachdem, ob ein hemmender oder unterstützender bioenergetischer Einfluss vorhanden ist. Das Lebensenergiemessgerät von REICH und die Kirliananlage deuten auch darauf hin, dass Elektrizität auf der Lebensenergie "reitet", und dass beide möglicherweise nicht identisch sind. Der Reich'sche Orgonakkumulator ist ein Faraday'scher Käfig (Metallkasten). Auf ihm verteilen sich die Elektronen mit möglichst großem Abstand voneinander, denn sie stoßen sich als gleiche Ladungen gegenseitig ab. Im Inneren haben wir folglich einen elektrizitätsfreien Raum. Aus diesem Grund kann man im Auto ohne Außenantenne nicht Radio hören. Wenn aber im Orgonakkumulator eine höhere Ladung von Lebensenergie auftritt, muss es sich auch in diesem Fall um unterschiedliche Energieformen handeln. Bioenergie fließt nach REICHENBACH im Körper oder durch Materie mit 6 bis 9 m/sec. verhältnismäßig langsam, während elektrischer Strom sich mit Lichtgeschwindigkeit fortsetzt. Sie bewegt sich durch Metalle, aber auch durch organisches Material. Reich hat nachgewiesen, dass organisches Material die Lebensenergie anzieht, während Metall sie aufnimmt und danach abstößt. Nach diesem Prinzip ist der Orgonakkumulator aufgebaut. Auch bei diesen Vorgängen zeigen sich möglicherweise Unterschiede zur Elektrizität. Als „negative Entropie“ bezeichnet WILHELM REICH seine Beobachtung, dass Lebensenergie vom niederen zum höheren Potenzial hinfließt - im Gegensatz zur elektromagnetischen Energie, die vom höheren zum niedrigeren Potenzial fließt. Als Beispiel führt er den Orgonakkumulator an, der aufgrund seiner erhöhten Temperatur gegenüber der Umgebung ein höheres Potenzial aufweist als jene. Der Bioenergie wird eine Ausstrahlung zugeordnet: Um eine Lebensenergieströmung herum bildet sich ein Strahlungsfeld. Das ist wiederum vergleichbar mit dem elektrischen Strom, der ein Magnetfeld um sich herum hervorruft. Da die Erforschung der Bioenergie noch in den Kinderschuhen steckt, können wir keine definitiven Aussagen machen. Die genannten Eigenschaften deuten auf Eigenschaften hin, die möglicherweise auf einen Unterschied zur elektromagnetischen Kraft hindeuten. Stauung und Fluss Eine Lebensenergieströmung kann nach WILHELM REICH gestaut oder blockiert sein, ähnlich einem Fluss mit einem Staudamm. Dieser Vorgang wird auch in der Akupunkturlehre beschrieben. Die Staudämme im Körper sind häufig Muskelspannungen, die ihrerseits durch psychische Blockierungen hervorgerufen werden. Lange gestaute Lebensenergie verwandelt sich in andere Formen, z. B. in das von REICH so genannte DOR. Das vergleicht er mit einem einst fließenden Gewässer, das gestaut wird. Nach Tagen oder Wochen wird daraus ein fauliger Tümpel. Energiestauungen oder -belastungen treten immer auf bei schlechtem Stoffwechsel, träge arbeitenden Organen und einem mangelhaft funktionierenden Lebensenergiesystem. Umgekehrt können lange anhaltende Energiestauungen zum Versagen von Organen führen. Ein frei fließendes Lebensenergiesystem wird als gute Voraussetzung für lang anhaltende Gesundheit in körperlicher und psychischer Hinsicht beschrieben. Die Aura Aura nennt man das Lebensenergiefeld, das sich über den physischen Körper hinaus erstreckt. Dicht über der Körperoberfläche, aber eng mit dem physischen Körper verbunden, finden wir die ätherische Ebene. Man nennt sie auch Ätherkörper oder Bildekörper. Die letzte Bezeichnung bezieht sich auf die Annahme, dass der Bildekörper Informationen über den natürlichen Zustand des Körpers enthält. Bei einer Krankheit oder Verletzung wird der Körper anhand dieser Informationen "repariert". Die nächste Ebene, die sich meterweit erstrecken kann, nennt man astrale Ebene, Astralkörper oder Emotionalkörper. Dieser kann sich, wie von REICH beschrieben, bei Angst zusammenziehen. Lang anhaltende emotionale Probleme beeinträchtigen über die ätherische Ebene den physischen Körper. Über den Astralkörper hinaus erstrecken sich die mentale Ebene und die spirituelle Ebene. Auch sie wirken auf die anderen Ebenen ein, alle Ebenen beeinflussen sich gegenseitig. Potenzial, Amplitude und Frequenz Wenn wir Bioenergie doch einmal mit elektromagnetischer Energie vergleichen, so hätte sie als Gleichstrom ein Potenzial (oder eine Spannung). Elektronen fließen gleichmäßig vom Elektronenüberschuss zum Elektronenmangel hin. Bei WILHELM REICH und seinen Nachfolgern wird Orgonenergie als Potenzial, also ähnlich wie Gleichstrom, betrachtet. REICH hat zwar auch Farben beobachtet (häufig blau) und auf einem Geiger-Müller-Zähler hohe Zählraten registriert, hat aber die Frequenz nicht zur Interpretation seiner Beobachtungen hinzugezogen. Als Wechselspannung hätte Bioenergie eine Amplitude und eine Frequenz. Amplitude ist die Höhe einer Kurve, und Frequenz ist die Häufigkeit einer Schwingung. Die Spannung ist abhängig von der Amplitude. Im Gegensatz zur Orgonforschung hat sich die Energiemedizin vor allem mit der Frequenz beschäftigt, nicht aber mit der Spannung. Ideal wäre und ist es, beide Faktoren miteinander zu verknüpfen. Energiemedizin: Radionik Radionik setzt sich zusammen aus den Wörtern "Radiation" und "Elektronik". Mit Hilfe des Radionikgerätes ist es möglich, Frequenzen der Bioenergie zu analysieren, Abweichungen vom Normalzustand zu entdecken und dem Organismus einen Anstoss zur Selbstregulation zu geben. Um die Funktionsweise des Gerätes zu verstehen, ist es am einfachsten, sich mit seiner Entstehungsgeschichte vertraut zu machen. Entwicklungsgeschichte Die Entdeckung der Radionik geht auf den Arzt DR. ALBERT ABRAMS zurück, der 1863 in San Francisco geboren wurde. Er absolvierte sein Medizinstudium in den USA und Heidelberg mit den höchsten Ehren und arbeitete in Berlin, Paris, Wien und London zusammen mit Virchow, Wassermann und von Helmholz. Zurück in den USA wurde er Professor für Pathologie und Direktor für Klinische Medizin an der Stamford University.

An einem Tag in den ersten Jahren dieses Jahrhunderts untersuchte er einen Patienten mit Lippenkrebs. Bei der genauen Untersuchung entdeckte er bei der Perkussion einen dumpfen Ton in der Nabelgegend und am linken Schulterblatt, aber nur, wenn der Patient nach Westen blickte. Danach entdeckte er die gleichen Effekte bei anderen Patienten mit Krebs, und er entdeckte andere Orte mit dumpfen Tönen für andere Krankheiten. Schliesslich war ABRAMS in der Lage, eine "Landkarte" der Bauchregion zu zeichnen, auf der Orte, die dumpfe Töne zeigten, eine Diagnose anzeigten. ABRAMS vermutete eine Strahlung, welche die Muskelkontraktion hervorrief, weil das ganze Phänomen vom erdmagnetischen Feld abhängig war. In diesem Fall würde sich der Effekt auf eine andere Person übertragen lassen. Tatsächlich ergab sich der gleiche dumpfe Ton, als Abrams einen geschlossenen Behälter, der Krebsgewebe enthielt, einer gesunden Person auf die Stirn schnallte. Schließlich brachte er den Behälter in einen Nebenraum und verband ihn mit einem Kabel mit der Stirn der gesunden Versuchsperson. Wieder trat der gleiche Effekt auf, solange das Kabel verbunden war. Der Bauchreflex von Abrams ähnelt stark dem heute verwendeten Muskeltest. Verschiedene Krankheiten gaben dann jedoch dumpfe Töne an demselben Ort. Deshalb setzte ABRAMS in das Verbindungskabel eine Reihe von Widerständen ein. Wurden diese auf bestimmte Werte eingestellt, ergab sich ein dumpfer Ton bei einer gegebenen Krankheit nur bei dieser Einstellung. Später fand man heraus, dass es nicht auf die Widerstände ankam, sondern auf die Kreisteilung. Diese Werte ergaben bestimmte Raten, die eine Diagnose erlaubten. Da die Widerstände in einem schwarzen Kasten untergebracht waren, nannte man ABRAMS' ERA-Gerät (ERA = Electronic Reactions of Abrams) scherzhaft "Black Box" oder "Magic Box". Der nächste Schritt war nun, dass ABRAMS entdeckte, dass der Patient zur Diagnose gar nicht anwesend zu sein brauchte. Ein Blutstropfen auf Papier wurde in einen Metallbehälter ("Dynamiser") gelegt. Wenn dieser mit den Widerständen verbunden wurde, erhielt man genau die gleichen Ergebnisse. Spätestens an diesem Punkt erschienen ABRAMS’ Entdeckungen so mysteriös, dass Ärzte, die etwas auf sich und ihren guten Ruf hielten, nicht mehr folgen konnten oder wollten. Er wurde in der Folge zunehmend lächerlich gemacht und angegriffen. Unbeirrt suchte und fand er eine Möglichkeit, die von ihm entdeckten Strahlungen nicht nur zur Analyse, sondern auch zur Behandlung der diagnostizierten Krankheiten einzusetzen. Das Behandlungsgerät nannte er Oscilloclast. Eine elektromagnetischer Pulsation bildete die Trägerwelle für die radionische Heilungsrate. Die Behandlung mit dem Oscilloclast war dermassen erfolgredermaßen ABRAMS einerseits das Interesse der Öffentlichkeit und vieler Kollegen auf beiden Seiten des Atlantiks gewann und andererseits weitere misstrauische und neidische Feindseligkeiten anderer Kollegen auf sich zog. Zum Zeitpunkt seines Todes im Januar 1924 erhielt er eine Einladung durch die Sorbonne in Paris, in der er gebeten wurde, seine Entdeckungen vorzustellen. In den Zwanziger Jahren waren die Methoden von ABRAMS bereits weit verbreitet, besonders in England und Amerika. Die Entdeckungen von Abrams wurden nun weiterentwickelt, zunächst von der Chiropraktikerin RUTH DROWN. Die wichtigste Neuerung war ein Detektor, der es ermöglichte, auf die Versuchsperson zu verzichten, der auf den Bauch geklopft wurde. Inzwischen hatte man einen Glas- oder Gummistab auf dem Bauch der Person gerieben, was einen hohen oder einen geringen Widerstand ergab. Das Gerät von RUTH DROWN hatte nun einen Kondensator mit Gummiüberzug, über den der Operator mit den Fingern rieb. Dies ergab eine Resonanz ("Stick" = Kleben) oder keine Resonanz. RUTH DROWN nannte ihre Behandlung "Homo Vibra Ray", erfand die Fernbehandlung, nannte sie "Radio-Therapy" und machte eine Reihe von radionischen Fotografien ("Radio Vision"). Auf diese Weise konnte das erkrankte Organ ohne Operation auf einer Fotografie abgebildet werden, was die Diagnose erleichterte. Dies war sogar dann möglich, wenn sich der "fotografierte" Patient in England aufhielt, während das Bild in Amerika gemacht wurde. Ihre

radionische "Kamera" wurde in England patentiert. Auch RUTH DROWN konnte mit ihren Patienten erstaunlicher Erfolge erzielen. Dabei hoffte sie stets, dass sie und ihre Methode von der Ärzteschaft akzeptiert würden. Aber das Gegenteil war der Fall: Sie wurde - wie auch WILHELM REICH von der amerikanischen Food and Drug Administration (FDA) angeklagt. Trotz der unterstützenden Zeugenaussagen ihrer Patienten glaubten die Geschworenen mehr den Aussagen der als Zeugen geladenen Radiotechniker, die feststellten, dass DROWN'S Geräte nicht als Radiogeräte arbeiten konnten (was sie ja auch nicht sollten). Interessanterweise wurden ihre Gräte zerstört, obwohl sie ja angeblich nicht arbeiteten, und bald nachdem sie aus dem Gefängnis heimkehrte, starb sie an einem Schlaganfall. Damit war die Geschichte der Radionik aber nicht zu Ende: In den dreißiger Jahren boten CALDWELL AND BRONSON ein Gerät an, das sich "Calbro-Magnavawe" nannte. Es verfügte bereits über 24 Drehschalter zur feineren Einstellung. DR. WIGGLESWORTH produzierte einen "Pathoclast", der Kondensatoren zur Einstellung und Elektronenröhren verwendete. Carl ROGERS fügte noch mehr Schalter ein und entwickelte insbesondere einen verbesserten Detektor mit Holzplatte und ein systematisches Konzept von Raten, das auf der Frequenz der Sonnenstrahlung beruhte. Sein Mitarbeiter HIERONYMUS wurde bekannt durch viele neue Entwicklungen und ein Patent, das er auf sein Gerät zur Analyse von Mineralien erhielt. Nach dem 2. Weltkrieg sammelte und verbesserte ROGERS' Schüler MARK GALLERT, N.D., die Raten und Geräte, integrierte neue Konzepte, verbreitete seine Erkenntnisse, und KATHERINE GRAY entwickelte sein System wiederum weiter. Sie nennt es "White Light Radionics". Vor Rogers folgte die Radionik einem medizinisch-anatomischen Grundkonzept. Organe wurden gemessen, Gifte, Viren oder Bakterien einbezogen, und schließlich wurde eine Behandlungsrate entwickelt, die dann dem Patienten "gesendet" wurde. ROGERS, GALLERT und GRAY integrierten dann Auraebenen, fernöstliche Konzepte, Chakras, Meridiane und negative Energieformen. Energiebelastungen („Dark Force“) sind ein wesentlicher Bestandteil der radionischen Behandlungen in dem System von ROGERS/GALLERT/GRAY. Danach hat ein mangelhaft funktionierendes Organ Energiebelastungen, das heißt, das es keine natürliche Energieversorgung hat, mit deren Hilfe es wieder heilen könnte. Eine solche Belastung kann als Ursache emotionale Faktoren, Beeinflussungen durch andere Menschen, Resignation, einschränkende Verhaltensmuster, Kindheits- oder Geburtstrauma usw. haben. Die Tatsache, dass ein Organ lange Zeit nur träge funktioniert, kann aber auch die Ursache für hohe Energiebelastungen darstellen. Nicht nur ein Organ, sondern der ganze Mensch oder Teile des Lebensenergiesystems können belastet sein. Interessant ist die Parallele negativ wirkender Energie mit dem von WILHELM REICH beschriebenen DOR. In England wurde vor allem GEORGE DE LA WARR bekannt. Er baute ein Gerät von RUTH DROWN nach, entwickelte neue Geräte und ebenfalls eine radionische Kamera. Er machte unzählige Experimente und verhalf der Radionik zu einem hohen Bekanntheitsgrad. In England verwendet man heute weitgehend den Pendel als Detektor, doch scheint dieser mehr von subjektiven Faktoren abhängig zu sein, weil er unbewusste Muskelbewegungen verstärkt, also das Unterbewusstsein des Operators mit einbezieht. Die von RUTH DROWN entwickelte Reibeplatte ist zwar ebenfalls kein objektives Messinstrument, zeigt jedoch weniger Abhängigkeit von der Geisteshaltung und den Gedanken des Operators. DAVID TANSLEY übernahm ebenfalls fernöstliche Konzepte und veröffentlichte eine Reihe von Büchern. Für ihn ist die Radionik eher eine Art von Geistheilung, während andere Schulen die objektiv wirkenden Einflüsse der Lebensenergie unterstreichen. MACOLM RAE benutzte ebenfalls den Pendel und bevorzugte geometrische Darstellungen statt Zahlenraten. Bruce Copen wurde bekannt durch sein reichhaltiges Angebot an verschiedenen radionischen Geräten, die über eine Gummireibeplatte verfügen.

Radionische Geräte werden häufig auch von Homöopathen eingesetzt, die einerseits die angemessenen Medikamente sehr rasch finden, andererseits ihre Arzneien selbst herstellen können. In letzter Zeit wird ein grosses Spektrum von radionischen Geräten angeboten, die man aus dem Katalog bestellen kann, wobei eine Ausbildung entweder nicht existiert oder aus einer kurzen Unterweisung besteht. Auf die Bedeutung einer fundierten Ausbildung wird unten hingewiesen. Ziele Das Hauptziel der radionischen Behandlung ist die Unterstützung der Selbstregulation. Wir können noch einen weiteren Vergleich betrachten: Eine Kugel klebt an der Wand einer Schale und wird durch einen beliebigen Einfluss daran gehindert, an ihren natürlichen Ort zu rollen. In der Radionik manipulieren wir sie nicht an den tiefsten Punkt, sondern wir reinigen die Schale, damit die Kugel nicht mehr klebt. Auf diese Weise rollt sie ganz von selbst in die Balance. Die Kugel am falschen Ort kann für ein physisches, emotionales, mentales oder spirituelles Problem stehen. Durch die Reinigung des Energiekörpers erlauben wir eine Gesundung des Gesamtorganismus und erlauben gleichzeitig vermehrten Energiefluss, der eine gesteigerte Weiterentwicklung der Gesamtpersönlichkeit auf allen Ebenen ermöglicht. Bei einer fortlaufenden Behandlung treten neue Themen an die Oberfläche, die wiederum bewusst gemacht, behandelt und integriert werden möchten. Ein physisches oder emotionales Problem ist oft ein Auslöser, der einen neuen ganzheitlichen Weiterentwicklungsprozess ermöglicht.

 

ENERGIE, INFORMATION UND GESUNDHEIT 

Selbstregulation Viele Menschen haben eine Reihe körperlicher Störungen. Dieses und jenes Organ will nicht so recht, es gibt Hautreizungen, Allergien, Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, Übergewicht und vieles mehr. Ein gesunder Mensch hat diese Probleme nicht. Bei ihm reparieren sich kleine Störungen selbst, und große treten gar nicht erst auf. Die Selbstheilungsfähigkeit des Organismus kann man beobachten, wenn man sich beispielsweise in den Finger schneidet: Er heilt wieder zusammen. Die Zellen wissen, wie sie wachsen müssen und stellen die ursprüngliche Form des Körpers wieder her. Dieselbe Fähigkeit der Wiederherstellung beherrscht der ganze Körper, und jedes Organ und jedes Körperteil erhält sich selbst im gesunden Zustand. Sogar die Psyche heilt sich selbst: Seelische Verletzungen heilen wieder und emotionale Einschränkungen streben nach Befreiung. Diese Fähigkeit zur Selbstheilung nannte Wilhelm Reich Selbstregulation.

Was unterscheidet den überwiegend gesunden Menschen vom überwiegend kranken Menschen ? Wieso versagt die Selbstregulation manchmal ? Wie kann man den Selbstheilungsprozess unterstützen ? Um diese Fragen zu klären, möchte ich Ihnen die Grundlagen der Bioenergetik zeigen.

Energie und Information Der Begriff „Information" bedeutet: Energie hat das Bestreben, sich IN einer FORM zu manifestieren. Dabei folgt sie einem genau festgelegten energetischen Bauplan. Jede Materie - Mineral, Pflanze, Tier und Mensch – ist die Zusammensetzung aller daran beteiligten Informationen oder Energien, die dem Bauplan einer uns unsichtbaren Ordnung folgen. Informationen bestehen immer aus energetischen Schwingungen.

Schwingung und Stimmung Auch Gesundheit beruht auf Schwingung, denn ohne Bewegung gibt es kein Leben. Aber nicht nur lebende Zellen, Organe und Körperteile schwingen, sondern auch Moleküle und Atome der ganzen lebenden und nichtlebenden Welt. Und selbst die Teilchen, aus denen sich Atome zusammensetzen, bestehen aus schwingenden Kraftfeldern. Wärme, Farben, Formen, Sprache und Musik sind Schwingungen, die wir mit unseren Sinnen aufnehmen können. Gewisse Farbzusammenstellungen und Musikstücke empfinden wir als harmonisch, andere als disharmonisch. Wenn Musikinstrumente unrein klingen, sagen wir: „Das Instrument ist verstimmt." Auch beim Menschen hängt das Lebensgefühl von der Stimmung ab. Wenn wir uns wohl fühlen, schwingt der ganze Mensch in harmonischer Weise. Positive Gedanken, glückliche Gefühle und vitale Gesundheit sind die Folge. Unser Lebensgefühl und unsere Ausstrahlung werden maßgeblich von der richtigen Schwingung bestimmt. Mit bestimmten Menschen ist man "auf der gleichen Wellenlänge", mit anderen nicht. Wenn die Schwingung „stimmt", haben wir Energie; wenn „es nicht stimmt", verlieren wir Energie. Alle Organe und die Psyche arbeiten zusammen und bilden eine Einheit. Sie stehen miteinander in ständiger Kommunikation. Sie sind im Idealfall aufeinander abgestimmt. Es „stimmt" im Leben und in der Gesundheit. Wir empfinden Harmonie. Bei einer schwerwiegenden Verstimmung, die oft ihren Ursprung im psychischen Bereich hat, sind Seele und Körper in Disharmonie. Die Kommunikation der Organe ist gestört. Es treten Funktionsstörungen und Krankheiten auf.

Resonanz Wörtlich übersetzt bedeutet Resonanz "Zurücktönen". Es ist die „Übereinstimmung“ von zwei Schwingungen. Jeder kennt den einfachen Versuch aus der Schule: Eine Stimmgabel wird angeschlagen, und eine zweite Stimmgabel, die auf den gleichen Ton abgestimmt ist, schwingt nun ebenfalls mit. Wenn zwei Menschen auf der gleichen Wellenlänge sind, verstehen sie sich. Das heißt: Die Kommunikation zwischen diesen Menschen ist möglich. Versteht mich die andere Person nicht, finde ich bei ihr “keine Resonanz”. Auch die verschiedenen Bereiche des Organismus können sich untereinander besser oder schlechter verstehen. Wenn eine Person in sich einig ist, verstehen sich Geist, Seele, Organe, Chakras, Meridiane und Aura miteinander. Gibt es aber Streit zwischen verschiedenen Persönlichkeitsteilen, so stehen sie nicht in Resonanz zueinander. „Verstimmung“ bedeutet, dass keine Resonanz stattfindet. Die Kommunikation ist gestört oder unterbrochen. Diese Kommunikationsstörungen können sowohl im zwischenmenschlichen Bereich als auch innerhalb einer Person auftreten.

Energiestauung In der Energiemedizin spricht man auch von mangelndem Energiefluss, von Energiestauung oder gar Blockierung. Hat das auch etwas mit Schwingung zu tun? Wenn durch eine Verstimmung die Resonanz zwischen zwei schwingenden Punkten gestört ist, kann keine Kommunikation stattfinden. Durch die Verstimmung wird der Informationsfluss unterbrochen. Insofern können wir von Energiestauung sprechen. Zu einer Energiestauung kommt es, wenn eine Person sich bremst. Das bedeutet, dass ein natürlicher Lebensimpuls sich nicht ausdrücken darf, weil eine strenge Moral, Erziehung, gesellschaftliche Verpflichtung oder übersteigerte Ansprüche an sich selbst diese ursprünglichen Lebensäußerungen verhindern.

Ausstrahlung Eine angenehme Ausstrahlung hat ein harmonischer Mensch, der nicht gebremst oder blockiert ist, der seine Emotionen nicht unterdrückt, bei dem es „stimmt“. Ausstrahlung ist ein Energiefeld. Es vermittelt uns ein Gefühl. Es gibt Menschen, in deren Nähe man sich wohlfühlt, und bei anderen fühlt man sich nicht wohl. Wir empfinden in der Nähe eines Menschen, was in ihm vorgeht. Wenn wir einen Menschen gut kennen, spüren wir sogar auf weite Entfernungen, wenn etwas nicht stimmt. So wie jede Elektronenströmung ein Magnetfeld hervorruft, hat auch ein Mensch, bei dem Schwingung, Stimmung, Resonanz und Energiefluss in Ordnung sind, ein Energiefeld (oder Informationsfeld) um sich herum. Ein stärkerer Energiefluss bewirkt auch eine stärkere Ausstrahlung.

Energiemangel Energiemangel ist ein Zustand geringer Schwingung. Als Beispiel können wir die Temperatur nehmen. Wärme ist der Zustand stärkerer Schwingung der Moleküle. Bei Energiemangel empfinden wir Kälte. Die Schwingungen werden schwächer. Im Fall von Erschöpfung mangelt es an Energie. Es gibt Situationen und Menschen, bei denen man sich geschwächt und ausgelaugt fühlt, und es gibt andere, bei denen man sich gestärkt und energetisiert fühlt. Erschöpfung, emotionale Schocks, Kälte, Angst, häufiges Nachgeben und „Energie verpuffen“ sind einige Gründe für Energiemangel. Ähnlich wie man eine geometrische Form durch Druck zerstören kann, so leidet unser Organismus unter zu starkem Druck. Dieser kann durch körperlichen, seelischen oder zeitlichen Stress entstehen. Stress führt zu Energiemangel. Auch eine Energiestauung oder -blockierung kann zu Energiemangel führen. Der Lebensfluss wird träge, die Kommunikation hört auf. Es treten Gefühle von Resignation oder Depression auf. Energiemangel (oder eben Schwingungsmangel) ist die zentrale Ursache für

Krankheiten. Die Schwingungen nehmen ab, und Organe und Immunsystem verfügen über zuwenig Energie, um sich selbst zu reparieren.

Fehlende Energie verursacht Krankheit Krankheit ist ein Defizit an Energie und Information. Die Informationen zwischen den Persönlichkeitsteilen eines Menschen und zwischen Menschen fließen nicht mehr. Die Organe leiden unter Informations- bzw. Energiemangel. Wenn wir mit Krankheit konfrontiert sind, sehen wir uns gezwungen, etwas zu verändern. Unser Organismus signalisiert uns damit, dass uns etwas fehlt: Oft fehlt es an Energie. Das einfachste Beispiel ist die Erkältung. Kälte ist der Zustand von Energiemangel, der durch die geringere Schwingung der Moleküle ausgelöst wird. Energiemangel des Organismus kann aber auch durch Schlafdefizit, Erschöpfung, körperlichen Stress, seelischen Stress, anhaltende Sorgen und Ängste, Einsamkeit und Depression hervorgerufen werden. Soll unser Körper optimal funktionieren, müssen wir dafür sorgen, dass unser „Akku“ immer gut aufgeladen ist und der „Strom“ gut durch die Energiekanäle fließen kann. Ist dies nicht der Fall, dann hat unser natürlicher Selbstregulationsmechanismus nicht genügend Energie, um sich zu regenerieren. Der natürliche Regulationsmechanismus kann nicht funktionieren. Krankheit kann man somit als ein Defizit an Energie, ein Defizit an Lebendigkeit bezeichnen. Das Kranksein signalisiert das Fehlen an Energie und zeigt sich in Form eines Symptoms. Der Körper sucht sich in der Regel ein geschwächtes Organ, um uns durch ein Symptom einen Hinweis zu geben, dass etwas nicht in seiner ursprünglichen Ordnung ist.

Symptome zu beseitigen hilft nicht Wenn wir versuchen, Symptome zu unterdrücken, haben wir die Ursache unseres kranken Körpers, nämlich unser Defizit an Energie, nicht erkannt und erst recht nicht beseitigt. Diese Form der Behandlung verfehlt nicht nur ihr Ziel, sondern kann sogar der Auslöser für noch schlimmere Symptome bzw. eine schwerere Krankheit sein. Wenn nämlich das Symptom – der Hilferuf – nicht erhört wird oder durch ein Medikament abgeschaltet wird, sucht der Organismus ein anderes Symptom. Dieser neue Hilferuf wird ein lauterer sein, und das Symptom wird stärker, unangenehmer und schmerzhafter ausfallen. Es ist so, als würde beim Auto eine rote Warnlampe aufleuchten. Niemand würde sie herausschrauben und einfach weiterfahren. Doch genau das tun wir immer wieder, wenn wir erwarten, dass Symptome verschwinden sollen, ohne dass wir die Ursache erkennen und reparieren.

Die Kybertron - Behandlung Statt die rote Warnlampe herauszuschrauben, lassen sich Informationsfluss und Energiefluss verbessern. Hier ein Beispiel: Herzschmerzen können eine physische Ursache haben. Wenn der Patient aber vom Arzt erfährt, dass er vollkommen gesund sei, und wenn die Schmerzen unvermindert anhalten, dann ist er ein Kandidat für die alternativmedizinische Behandlung. Viele Krankheitssymptome, wenn nicht die meisten, haben emotionale Ursachen oder entstehen aufgrund der Unterdrückung dieser Emotionen. Ein sechzigjähriger Patient kommt mit Herzschmerzen. Der Arzt hat nichts Außergewöhnliches gefunden. Die bioenergetische Analyse ergibt, dass er eine lieblose Kindheit erlebt hat. Übrigens mag die Kindheit – von außen betrachtet - gar nicht schlimm erscheinen. Die Eltern haben es wahrscheinlich gut gemeint, waren überlastet und hatten keine Zeit. Es reicht völlig aus, wenn der Patient seine Kindheit -subjektiv - als schlimm erlebt hat. Die bioenergetische Behandlung berührt das Problem. Die Resonanzschwingung bewirkt Erinnerungen, Träume, Gespräche und Gedanken, die helfen, die fehlende Kommunikation mit der Vergangenheit wiederherzustellen. Manches wird bewusst, anderes gleicht sich im Stillen aus.

Eine reine Symptomunterdrückung (auch eine „alternativmedizinische“) würde dem Unterbewusstsein die Ausdrucksmöglichkeit nehmen. Was tut das Unterbewusstsein? Entweder meldet es sich stärker als vorher, oder es sucht sich eine andere Ausdrucksform (eine anderes Symptom). Durch die Wiederherstellung der Kommunikation werden die Selbstheilungskräfte in Gang gesetzt. Dazu gehört auch die Stärkung der psychischen Selbstheilungskräfte. Die Folge: Der Patient lernt, für sich selbst zu sorgen, so wie es die Eltern hätten tun müssen. Die übersteigerten Anforderungen, die er an sich selbst stellt, um die Liebe seiner Eltern zu erlangen, kann er zurückschrauben. Die bioenergetische Behandlung mit dem Kybertron Delta kann die innere Kommunikation unterstützen, indem sie dem Unterbewusstsein die Erkenntnis vermittelt, dass genug (Selbst-)liebe vorhanden ist, und dass die übertriebene Dauerleistung überflüssig geworden ist. Dadurch kann sich das Herz entspannen und erholen.

Gesundheit durch innere Kommunikation Energetisch betrachtet lassen sich Krankheiten oft auf inneren Kommunikationsmangel zurückführen. Umgekehrt ausgedrückt lässt sich Gesundheit auf ausreichende innere Kommunikation zurückführen. Der Grund für mangelnde oder fehlende innere Kommunikation ist folgender: Verschiedene Persönlichkeitsteile liegen im Streit, wenn sie den Kampf nicht schon aufgegeben haben und resigniert schweigen. Die Folge ist eine Bremsung der inneren Impulse mit Energiestauung, die oft mit Muskelspannungen einhergeht. Dadurch werden: der Kommunikationsfluss (der Energiefluss) die Resonanz die Schwingung die Stimmung und die Ausstrahlung beeinträchtigt. In der Folge treten zuerst Energiemangel und später Gesundheitsstörungen auf. Innere Kommunikation ist eine wichtige Grundlage der Gesundheit. Die bioenergetische Behandlung kann die innere Kommunikation fördern, besonders dann, wenn sie die emotionale und psychosomatische Ebene einbezieht.

 

Antworten Folgende Fragen hatte ich am Anfang gestellt. Hier sind die Antworten: Was unterscheidet den überwiegend gesunden Menschen vom überwiegend kranken Menschen ? - Der überwiegend kranke Mensch erleidet einen lang anhaltenden Energiemangel. Wieso versagt die Selbstregulation manchmal ? - Aus dem selben Grund. Die Ursache für Energiemangel ist häufig eingeschränkte innere Kommunikation bzw. eingeschränkter Informationsfluss. Wie kann man den Selbstheilungsprozess unterstützen ? - Durch Kommunikation und Information. Hilfreich sind die energetische Unterstützung, das Selbstgespräch, die innere Kommunikation zwischen Persönlichkeitsaspekten und die äußere Kommunikation mit anderen Menschen: Kurz: die Verbesserung des Informations- und Energieflusses.